ÜBERSICHT

Tagung zum postindustriellen Design

Wie gestalten wir gesellschaftliche Transformationen? Was sind die Möglichkeiten und Grenzen des postindustriellen Designs? Was ist überhaupt sein Gegenstand? Postindustrielles Design etabliert sich in der Identifikation und Erschliessung neuer Handlungsfelder. Mit der Entwicklung von Lösungsansätzen in Form von Diskursbeiträgen und Prototypen werden mögliche Antworten auf die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen aufgezeigt. Die tatsächliche Implementierung und Etablierung von Produkten und Praktiken ist nicht primärer Untersuchungsgegenstand des postindustriellen Designs. Wohl aber Wirkungs- und Störfeld.

In kritischer Selbstreflexion nähert sich die Tagung *Not – Established dem Postindustriellen aus verschiedenen gesellschaftlichen Perspektiven. Greifen Begriffe wie Dienstleistungs- oder Informationsgesellschaft zu kurz? Ist die 4. Industrielle Revolution noch als industriell zu verstehen? Was sind die sozialen Herausforderungen, und welches neue Verständnis von Demokratie müssen wir dafür entwickeln? Worin liegt die Gestaltbarkeit innerhalb solcher Transformationsprozesse, und worin besteht das eigene Designverständnis?

Vertieft betrachten wir einige Arbeitsfelder des postindustriellen Designs und seine möglichen Handlungsmethoden:

Wie entwickeln wir eine eigene Position zum postindustriellen Gegenstand? Wie fordern wir das Gegenüber heraus? Welche Geschichten erzählen wir? Wie gestalten wir unsere sozialen Räume?

Ehemalige Studierende des Instituts HyperWerk berichten von ihren beruflichen Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit etablierten und noch nicht etablierten Arbeitsfeldern. Alumni und Studierende entwickeln für den Kongress Thesen zur unmittelbaren Zukunft der postindustriellen Gestaltung und des Instituts, die vorgestellt und diskutiert werden.

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