#forschung

Cultural Spaces and Design – Perspektiven der Designausbildung

Das Projekt Cultural Spaces and Design – Perspektiven der Designausbildung ist im Bereich der angewandten interkulturellen Designforschung angesiedelt. Es befasst sich mit den Auswirkungen von Globalisierungsprozessen auf Design und den Konsequenzen für die Designausbildung. In der internationalen Zusammenarbeit mit Dozierenden und Studierenden anderer Hochschulen sowie mit  VertreterInnen aus der Designpraxis sollen beispielhaft Ausbildungsinhalte entwickelt, erprobt und  evaluiert werden. Dafür werden Werkzeuge und Methoden zur Auseinandersetzung mit anderen Designkulturen entwickelt, in Ausbildungsmodule übersetzt und in die Designausbildung integriert. Die Erprobung dieser Ausbildungsmodule findet an der HGK Basel statt. > Weiterlesen

Weiter auf der Pirsch

Im nächsten Frühjahr wollen wir uns diese übergrosse 5-Achs-Fräse mit einem Arbeitsraum von 2 x 2 x 4 Metern kaufen. Solch ein Monster können wir nur in unserer Ausweichwerkstatt in Mulhouse betreiben, da es unsere offiziellen Campus-Werkstätten allein schon räumlich schlicht überfordern würde. > Weiterlesen

Neue Zeit beim Einkauf

Zeit sei Geld, wurde uns einst erzählt. Das war zu einer Zeit, als man noch Zeit sparen wollte, um mehr arbeiten zu können, um mehr konsumieren zu können, um mehr Freizeit zu haben. Das hat alles hat nicht unbedingt Sinn gemacht, und das industrielle Zeitalter ist an sein Ende gekommen.

Unterdessen wandelt sich der Instantburger zurück zum slow food, während der behäbige Fünfjahresplan durch die fünfminütige Kreativkonferenz abgelöst wird. Welche Strategien und Potenziale sich aus diesen neuen Zeitformen ergeben, das fragen wir uns mit unserem neuen Gesellschaftslabor zur Postindustrialität. > Weiterlesen

Habit-Hacking: Die Entmachtung der Gewohnheit

HyperWerk erfindet sich gerne neu. Das ist nicht nur der eigenen Neugier, sondern wesentlich dem wachen Blick auf die sich verändernde Welt geschuldet. Jeder studentische Jahrgang kommt mit 25 unterschiedlichen Erfahrungen, Welt- oder Raumsichten und den aufregenden Wünschen nach Gestaltung von Neuem. Unsere erste Aufgabe als Lehrende ist es, unsere Arbeit mit dieser Dynamik zu verflechten und den Glauben aufrechtzuerhalten, dass wir das Rad neu erfinden können. > Weiterlesen

Was werden wir in Zukunft Arbeit nennen?

Prolog (1): «Die Arbeit ist zunächst ein Prozess zwischen Mensch und Natur, ein Prozess, worin der Mensch seinen Stoffwechsel mit der Natur durch seine eigne Tat vermittelt, regelt und kontrolliert. Er tritt dem Naturstoff selbst als Naturmacht gegenüber. Die seiner Leiblichkeit angehörigen Naturkräfte, Arme und Beine, Kopf und Hand, setzt er in Bewegung, um sich den Naturstoff in einer für sein eignes Leben brauchbaren Form anzueignen. Indem er durch diese Bewegung auf die Natur ausser ihm wirkt und sie verändert, verändert er zugleich seine eigne Natur. Er entwickelt die in ihr schlummernden Potenzen und unterwirft das Spiel ihrer Kräfte seiner eignen Botmässigkeit.» (Karl Marx: Das Kapital. Berlin 1972, Bd. 1, S. 192)

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Les Mondes connus et inconnus

Design und kulturelle Räume

Kulturelle Räume und ihre Bedeutung fürs Design und für Designprozesse beschäftigen uns schon eine ganze Weile: Mit dem Jahresthema «Upstream. Prospects Through Design» gingen wir 2012 der Frage nach, von welcher vorgefassten Meinung sich unser Verständnis von Gestaltung herleitet und ob dieses Verständnis in Zeiten der Globalisierung überhaupt noch gültig sein kann. Jetzt verfolgen wir das Thema im Designforschungsprojekt Cultural Spaces and Design weiter.  > Weiterlesen

Kongress playerpiano

Aktuell reift im HyperWerk ein europäischer Forschungsantrag zur Heranführung der breiten Bevölkerung an Fragen der Wissenschaft heran. Wohin soll die europäische Reise gehen; welche Fragen sind uns denn für die Zukunft wichtig? Diese Klärung in einem demokratischen Prozess anzuregen und die dazu notwendigen Informationen zu vermitteln – darum geht es in dieser Projektausschreibung. Solch ein Antrag über mehr als drei Mio Euro ist arbeitsintensiv, und die Erfolgschancen sind kaum einschätzbar; doch was man damit auf jeden Fall gewinnt, ist eine erhebliche Projektdynamik. > Weiterlesen